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Ich durfte auf der grünen Wiese starten.
Robert Pröber, Gruppenleiter Cloud und Data Governance

Robert Pröber legt mit seinem Team die Grundsteine für die digitale STIHL Welt.

Mutig sein, loslegen, einfach machen – das ist Robert Pröbers Erfolgsrezept. Projektpläne geben zwar Sicherheit, aber stur nach Schema F lassen sich im digitalen Zeitalter keine Blumentöpfe gewinnen. Der IT-Architekt muss es wissen: Was Knowhow und Erfahrung angeht, ist der gebürtige Mecklenburger mit allen Wassern gewaschen. Sein Handwerk lernt er von der Pieke auf. Zuerst macht er eine Berufsausbildung im IT-Bereich, im Anschluss studiert er Wirtschaftsinformatik. Von da an geht es beruflich stetig nach oben, geographisch dagegen weit nach unten.

Im Südwesten Deutschlands begleitet er mit Ende Zwanzig bereits zahlreiche namhafte Unternehmen in Sachen IT, bevor er 2018 zu STIHL wechselt. Mit 33 Jahren wird er Gruppenleiter für Cloud und Data Governance und darf „auf der grünen Wiese starten“, wie er selbst sagt, denn den Bereich gab es vorher nicht. Auch sein sechsköpfiges Team stellt Pröber selbst zusammen, darunter ein erfahrener STIHLer aus der IT-Administration, aber auch junge IT-Architekten mit Erfahrung aus anderen Branchen. Zusammen decken sie alle relevanten Disziplinen ab: Management von Applikations-, Technologie- und Daten-Architekturen ebenso wie IT-Service-Operations, zum Beispiel für digitale Produkte und Dienste. Ähnlich wie beim Hausbau geht es in Pröbers Team vor allem darum, stabile, skalierbare und nachhaltige Konstrukte zu errichten – komplexe Systemlandschaften basierend auf sogenannten Cloud-nativen Technologien.

Robert Pröber

„Wir sind nicht im Maschinenraum tätig, sondern ein strategisch mitdenkender und wertschöpfender Partner im Unternehmen“, erklärt Robert Pröber die Bedeutung der „Digitalen Features“ bei STIHL. Diese stecken mittlerweile nicht nur in vielen Produkten, sondern durchziehen deren gesamten Lebenszyklus – von der Erstberatung bzw. den Kauf über die Nutzung bis hin zur Wartung. An vielen Stellen, wo Händler und Kunden mit STIHL in Berührung kommen, stehen ihnen digitale Mehrwerte zur Verfügung. Unter anderem in Form einer optimierten Customer Journey, einer vereinfachten, app-gestützten User Experience sowie zahlreichen digitalen Produkt-Features. Die Bandbreite smarter Nutzungsmöglichkeiten im STIHL Ökosystem sei groß, so Pröber, das mache die Aufgaben so vielfältig und spannend. Auch neue digitale Geschäftsmodelle seien in Planung.

STIHL habe das Zukunftspotential der Digitalisierung erkannt und die Weichen entsprechend gestellt, bestätigt der erfahrene IT-Architekt. In der Tat: Das Unternehmen investiert so einiges. Geld gehört auch dazu, aber in erster Linie die Bereitschaft, sich von Grund auf zu verändern. Beispielsweise das starre Fachbereichsdenken bei der Entwicklung neuer Geräte. Wo früher nur die Ingenieure ran durften, sind heute interdisziplinäre Teams am Werk, die wissen, dass ein smartes Produkt nicht irgendwann fertig im Regal steht, sondern sich ständig weiterentwickelt. Software lebt eben.

Robert Pröber

Pröbers Team spielt im Entwicklungsprozess digitaler Produkte und Services eine zentrale Rolle. „Wir achten darauf, dass die Applikationslandschaft sowie die Technologie- und Daten-Architekturen entsprechend der STIHL Compliance entwickelt und nachhaltig betrieben werden“, erklärt Pröber die Aufgabe seiner Gruppe. „Wir verfolgen an vielen Stellen einen standardisierten Plattformgedanken und setzen auf moderne Mikroservicearchitekturen. Eigene STIHL Plattformen entwickeln wir zum Beispiel beim Thema Lifecycle von Internet-of-Things-Devices (IoT) oder beim Management von Kundenidentitäten.“ Hintergrund: Pröber möchte vermeiden, dass es für jedes Produkt eine Extralösung gibt. „Insellösungen sind meist teuer und nicht besonders kundenfreundlich“ gibt er zu Bedenken. „Zudem könnten wir die gewohnte STIHL Spitzenqualität nicht gewährleisten.“ Denn was komplex klingt, führt am Ende zu einer anwenderfreundlichen Handhabung: einheitliche Updates, nur ein Log-in für verschiedene Systeme, schnelle Anpassungen.

Robert Pröber

Angesichts dieser Herausforderungen soll Pröbers Mannschaft weiterwachsen. Aktuell sucht der junge Gruppenleiter einen Full-Stack-Architekten, einen IoT-Architekten und einen Senior CIAM Consultant. Vorzugsweise stellt er Leute ein, die spezialisierter sind als er. Absolute Experten auf ihrem Gebiet, denen er nahezu freie Hand lässt. Eine Freiheit, die auch er immer wieder erfährt. „Ich habe bei STIHL bisher keine Grenzen kennengelernt. Wenn man entsprechend überzeugend ist, alle Dinge berücksichtigt hat, dann kann man eine Menge bewegen.“