Über das Klimaschutzprojekt „Gatsibo"

Über das Klimaschutzprojekt „Gatsibo“

Der Projektbezirk Gatsibo ist ein überwiegend ländlicher Teil von Ruanda. Die lokale Bevölkerung verwendet das traditionelle, aber ineffiziente 3-Steine-Feuer für das Abkochen von Trink- und Brauchwasser. Durch das Verbrennen von Holz, das zu diesem Zweck geschlagen werden muss, werden Treibhausgase freigesetzt.

Sauberes Trinkwasser aus dem Brunnen verringert den Brennholzbedarf im Vergleich zum traditionellen und weit verbreiteten 3-Steine-Feuer um 70 Prozent. So wird die Abholzung vermindert und lokale Wälder und die Tierwelt bleiben erhalten. Darüber hinaus bedeutet es für die Menschen vor allem eine sichere Versorgung und Schutz vor Krankheiten.

Das Projekt leistet somit nicht nur einen Beitrag zur Reduktion von CO₂-Emissionen, sondern auch zum Erhalt der Biodiversität und der Gesundheit der Menschen in diesem Gebiet. Damit verbunden ist ebenfalls eine Verbesserung der Lebenssituation von Frauen und Mädchen, welche vielfach ihre Zeit mit dem Sammeln und Transport von Feuerholz verbrachten. Nun bleibt mehr Zeit für Schule, Ausbildung und bezahlte Arbeit.

Klimaschutzprojekt Gatsibo

Bilder: Likano