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Frauen bei STIHL: Paula Garcia-Gutierrez

VOM START-UP ZU STIHL
Ich habe mein Bachelor in Madrid, meiner Heimat, gemacht, und danach in einem Start-Up für die Entwicklung von Induktoren und Transformatoren gearbeitet. Nach einem Jahr habe ich mich entschieden, an der RWTH Aachen noch meinen Master in Elektrotechnik zu machen. Im Anschluss an das Studium und ein weiteres, externes Praktikum habe ich meine aktuelle als Berechnungsingenieurin bei STIHL gefunden.

In meinem Alltag erfülle ich vielfältigen Aufgaben rund um die Berechnung elektrischer Antriebe. Dazu gehört sowohl die detaillierte Simulation von E-Motoren mithilfe von Finite-Elemente-Software zur Auslegung und Optimierung als auch die vereinfachte Modellierung des elektrischen Antriebstrangs von Batterie bis zum Werkzeug zur Bewertung von Systemverhalten. Diese Tools nutze ich zur Lösung von Problemen gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen in der Vor- und Serienentwicklung. Bei der Durchführung von Berechnungen und Analysen arbeite ich intensiv mit Dienstleistern zusammen.

Ich bin eine Person, die Herausforderungen sehr stark motivieren.
Paula García-Gutiérrez, Berechnungsingenieurin elektrische Antriebe
Paula García-Gutiérrez, Berechnungsingenieurin elektrische Antriebe, Werk 2

MOTIVATION? HERAUSFORDERUNG!
Ich sehe es als große Chance, neue Methoden für die Berechnung und Modellierung des elektrischen Antriebs gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen zu entwickeln. Diese Methoden danach in Vor- und Produktentwicklungsprojekten anzuwenden und Problemstellungen durch Simulation effizient zu lösen, begeistert mich. Ich bin eine Person, die Herausforderungen sehr stark motivieren. Als Elektro-Ingenieurin in einer fremden Sprache arbeiten zu können, finde ich zusätzlich zu den fachlichen Herausforderungen sehr spannend.

Paula García-Gutiérrez, Berechnungsingenieurin elektrische Antriebe

Dabei ist es kein Geheimnis, dass das Ingenieurwesen ein ziemlich männerdominierter Sektor ist. Als Frau fühle ich mich manchmal etwas unterrepräsentiert und als eine Art Außenseiterin am Arbeitsplatz. Deshalb würde ich mir mehr Frauen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik wünschen. Für mich persönlich spielt auch die Tatsache, dass ich Ausländerin bin, in diesem Zusammenhang für mich eine wichtige Rolle. Denn ich arbeite in einer Sprache, die nicht meine Muttersprache ist, und ich habe einen ganz anderen kulturellen Hintergrund als die meisten in meinem Umfeld.

GUT GEMISCHT
Meine Kolleginnen bei Stihl inspirieren mich auch sehr oft, mit ihrer Expertise und einzigartige Arbeitsweise. Dennoch halte ich Teams, die nur aus Frauen oder nur aus Männern bestehen für nicht optimal. Mir persönlich macht es viel mehr Spaß und schafft ein besseres Arbeitsklima, wenn Gruppen unterschiedlich besetzt sind. Ich glaube zusätzlich, dass Teams, in denen unterschiedliche Blickwinkel vertreten sind, dazu neigen, fundierte Entscheidungen zu treffen.

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